Room1: Das Atelier
Room1: Das Atelier
20 quadratmeter privates atelier. singer heavy duty nähmaschine.
kein fancy fashion studio. kein “creative space” in berlin-mitte.
nur ein raum wo ich in ruhe arbeiten kann.
die realität
ich bin gianni. designer, näher, quality controller. alles eine person.
keine mitarbeiter. kein team. nur ich.
warum?
weil ich jedes piece von anfang bis ende machen will. selbst.
wenn du ein piece kaufst, wurde es von einer person gemacht. von mir.
das bedeutet:
- du sprichst direkt mit mir wenn was ist
- ich kenne jede naht die ich genäht habe
- kein “das ist nicht meine abteilung”
das atelier
ausstattung:
- 1 singer heavy duty (nähmaschine, relativ neu)
- 1 schneidetisch
- 1 bügeleisen
- stoffe im regal
- keine fancy industrie-maschinen
ist das professional equipment? nein.
funktioniert es? ja.
die singer heavy duty ist keine 5000€ industrial machine. aber sie näht zuverlässig. das ist was zählt.
der prozess
so entsteht ein piece:
1. idee + skizze (tage bis wochen)
ich zeichne was ich im kopf habe.
manchmal ist die erste idee gut.
manchmal braucht es 20 versuche.
2. stoff testen (wochen)
welcher stoff fühlt sich richtig an?
welcher hält was ich mir vorstelle?
nicht der erste ist immer der beste.
3. schnittmuster (wochen)
erste version erstellen.
testen.
adjustieren.
repeat.
4. sampling
erst wenn schnittmuster + stoff passen:
erstes sample nähen.
das kann wochen dauern bis hier.
5. testen + iterieren
sample tragen. bewegen. waschen.
was stört? was funktioniert?
nochmal adjustieren.
minimum: 3 samples bis es passt.
6. produktion
erst wenn alles stimmt.
kein launch vor dem piece nicht ausgiebig getestet wurde.
ein typischer tag
heute: hoodie-ärmel anpassen.
piece von gestern fertigstellen.
sample anziehen, bewegen, notizen.
alles nochmal durchgehen.
keine fixen arbeitszeiten. keine meetings.
nur: arbeiten bis das piece richtig ist.
warum kein lager?
weil ich keins brauche.
alles ist so limitiert, dass lager bei mir ist.
stoffe im regal. fertige pieces in der ecke.
wenn ein piece verkauft wird, geht es direkt raus.
supply chain = ich.
kein zwischen-lager. kein fulfillment center.
von atelier zu dir. direkt.
warum alleine?
“warum nicht mehr leute einstellen?”
weil ich kontrolle über jedes detail haben will.
wenn ich jemanden einstelle:
- muss ich erklären wie ich es haben will
- muss ich kontrollieren ob es richtig gemacht wurde
- verliere direkte verbindung zum piece
lieber langsam und selbst gemacht, als schnell und delegiert.
das bedeutet
limitierung ist keine marketing-strategie.
limitierung ist realität.
eine person kann nur x pieces pro jahr machen.
kein scaling. kein “größer werden”.
nur: konsistent gute arbeit.
made in germany
nicht “designed in germany, made in bangladesh”.
nicht “assembled in germany aus teilen von woanders”.
komplett von mir gemacht. in deutschland.
stoffe kommen größtenteils aus deutschland.
nähen passiert im atelier. von mir.
kurze wege. keine black box.
wenn was ist
du kaufst ein piece, sprichst du mit mir.
nicht mit customer service. nicht mit “team”.
mit gianni.
weil ich es gemacht habe.
one person. one room. handmade.
transparenz kennen. produkt erleben.
jetzt verstehst du, wie wir arbeiten. bereit für das resultat?